Die schwedischen Geschichtenerzähler sind zurück! Auf ihrem vierten Album „IV“ knüpfen Sagor Som Leder Mot Slutet nahtlos an „III“ an, doch die Band hat sich deutlich weiterentwickelt. Erwartet also keine Wiederholung des Vorgängers, sondern eine Band, die sich stetig weiterentwickelt, ohne ihren typischen Sound aufzugeben. Insgesamt ist „IV“ düsterer, fesselnder und noch aggressiver als seine beiden Vorgänger.
Das eröffnende Intro „Urberg“, gefolgt vom alles verschlingenden „Magma“, lässt bereits erahnen, was den Hörer erwartet. Der darauffolgende zehnminütige Track „Strävan“ zieht einen von der ersten Sekunde an mit unbändigen thermischen Winden empor. Im Mittelteil gönnt man sich einen Moment der Verschnaufpause, nur um dann wieder in Richtung der eisigen Berggipfel gezogen zu werden. Zurück bleibt der atemberaubende Ausblick, gepaart mit dem unermesslich tiefen, zerklüfteten Abgrund. Der cineastische Charakter der Band wird mit dem Einsatz von „Aska“ noch verstärkt, denn auch hier gelingt es den Schweden, eine filmische Kulisse zu erschaffen, aus der die Bilder wie von Zauberhand vor den Augen des Hörers entstehen. Die beispiellosen und unerbittlichen Kräfte der Erde werden musikalisch meisterhaft interpretiert. Der Track „Karg“ könnte leicht eine Ode an die Doom-Götter Black Sabbath sein, interpretiert im Stil von Sagor Som Leder Mot Slutet. Nach dem intensiven „Rot“ beschließt die Band das Album mit „Dvala“ und gönnt uns einen Moment der Ruhe. Aber natürlich haben wir das Album gleich nochmal angemacht, denn es ist unmöglich, diese Platte in einem Rutsch durchzuhören.
Bitte beachten Sie: Dies ist eine Vorbestellung. Die Lieferung wird voraussichtlich im Mai 2026 erfolgen.
Bitte beachten Sie, dass das Bild zu Illustrationszwecken ein Modell ist. Das gelieferte Album sieht etwas anders aus.



